Es gibt zwei Arten von Armut:

Einerseits die seelische Armut, dies sind Menschen, die nervlich am Ende sind, sie haben keinen zum Reden, es gibt Probleme in der Familie, mit Freunden/Bekannten. Sie fühlen sich alleine, im Stich gelassen und vor allem unverstanden. Seelisch alleingelassene Menschen kapseln sich von der Umwelt ab, sie glauben, ihnen möchte keiner mehr helfen. Meistens fängt es bei kleinen Problemen an, über die sie nicht mi anderen reden (z. B. Todesfall im Familien- oder Bekanntenkreis, Probleme in der Schule, etc.). Die beste Hilfe für seelisch-nervlich angeschlagene Personen wäre einfach, über die ganzen Probleme zu reden, sich an eine vertraute Person zu werden.

Andererseits die materielle Armut, das sind Menschen, die kein Zuhause mehr haben, die sogenannten „Obdachlosen“. Sie leben meist auf den Straßen, irgendwo im Müll und haben kein Geld und wenig Gewand. Sie müssen bei jeder Witterung/Jahreszeit ohne ein warmes Zuhause ums Überleben kämpfen. Viele „wohnen“ auch unter Brücken.

Die Waisenkinder, die es auch gibt, wohnen sehr oft in einem Waisenhaus mit vielen anderen Kindern. Da bekommen sie auch nur das Allernötigste um zu überleben. Die auf den Straßen leben, gehen fast täglich bettlen. Als Schutz haben diese Menschen auch oft einen Hund dabei; sie finden auch ab und zu zu einer Gruppe, denen es genau so geht. Zusammen in einer Gruppe „streunen“ sie dann oft in den Straßen herum. Sie fallen auch öfters in eine Drogenfalle. Diese Lebensweise machen sie oft jahrelang mit, bis sie in den höheren Jahren (ca. Mitte 30) draufkommen, dass sie eigentlich damals eine Ausbildung machen hätten sollen, damit sie eine warme Unterkunft, Essen und Familie haben können.

(Tina und Michi)

Ein reicher, stolzer Edelmann,

zu einer schönen Frau er kam,

Doch sie bat ihn nur zur Kasse.

Streit und Scheidung – nun lebt er auf der Straße.

Er bettelt, klaut und lebt unter der Brücke.

Sein Herz zerbrochen in tausende Stücke.

Die Kleidung nass vom strömenden Regen,

innerlich tot, kein Glaube, kein Segen.

Über Jahre hinweg ist er zieht sich der Kreis.

Sein glücklich Gemüt, von bunt auf weiß.

Armut macht nicht nur Materie aus,

Er fiel in eine Schlucht, und kommt nicht mehr heraus.

Mitten in Selbstmitleid, sah er etwas.

Ein Kind verkauft Limonade, 5 Cent für das Glas.

Als er es anspricht: „Warum denn so wenig für ein volles Glas?“

„Du armer Tropf, es geht nicht um das…“

„Es geht drum im Leben,

den Menschen zu geben,

Verschenkt man sein Glück,

kommt es vielfach zurück.“

Der Mann zeigt sein verrostetes Lachen.

er fasst langsam Mut, will mehr aus sich machen.

Er arbeitet hart, mit Herz, und Geschick.

Heute ist er wieder zusammengeflickt.

Das Motto seines Unternehmen,

aufgebaut auf Tränen,

strahlt hell in den Tag

und lies was es sagt:

„Es geht drum im Leben,

den Menschen zu geben,

Verschenkt man sein Glück,

kommt es vielfach zurück.“

(C) Michael Feichtl

Kein Geld, keine Wohnung, Kinderarbeit, Krankheiten, Slums, Bettler, Hunger, …

In vielen Kontinenten regiert zum Großteil die Armut. Viele Menschen sterben pro Tag an Hungersnot. Sie haben keine Medikamente zum Heilen von Krankheiten. Manche Menschen haben nicht einmal eine Wohnung mit reinem Wasser und Heizung. Diese Leute müssen auf der Straße leben, müssen um jeden Cent betteln. Sie haben wahrscheinlich keine Familie oder Freunde, leben ganz alleine. Viele Leute leiden unter Krankheiten, können sich aber kein Krankenhaus und keine Tabletten leisten. Manche Familien können sich nicht versorgen, dort müssen die Kinder für ihre Familie arbeiten und diese versorgen. Viele Menschen leben mit ihren Kindern in Slums, haben ein Haus aus Blech mit vielen Löchern darin. Diese Leute haben wenig Verpflegung zur Verfügung, müssen schauen, dass sie ihre Familie versorgen.

Jugendliche, die zu Hause mit den Eltern viel Stress haben, wollen gar nicht mehr nach Hause kommen. Irgendwann kann es dann auch so weit führen, dass sie auf der Straße leben. Häufig sind das Mädchen! Auf der Straße beginnt dann das schreckliche Leben. Drogen- und Alkoholprobleme kommen häufig vor. Jugendliche, die niemandem ihre Probleme erzählen können und glauben sie kommen selber damit klar. Doch es ist manchmal nicht so und dann führt es so weit, dass sie sich selber etwas antun, sich ritzen, …

(Jasmin)

Menschen denen lebenswichtige Dinge im Leben fehlen…

Für uns sind das Dinge die wir als „normal“ bezeichnen…

Für uns ist es alles selbstverständlich Kleidung, Essen, warmes Wasser oder ein Eigenheim zu haben.

Download Poster „Armut“


In vielen Kontinenten herrscht große Armut. Viele Menschen sterben pro Tag an Armut, weil sie kein Essen, keine Medikamente und kein sauberes Wasser haben. Vielleicht nicht einmal eine Wohnung mit reinem Trinkwasser und Heizung. Die meisten Häuser sind aus Blech mit vielen Rostlöchern, wo die Kälte durchdringt. Viele Leute leiden unter Krankheiten, die sich nicht einmal ein Krankenhaus oder Medikamente leisten können. Manche Eltern können sich nicht einmal für ihre Kinder die Schule leisten – statt dessen betteln sie bei den reichen Leuten um Brot oder Geld oder müssen Fußbälle und Kleiderstücke herstellen, die sogenannte Kinderarbeit. Die Elendsviertel sind meistens nahe gelegen bei Müllhalden, die auch Slums genannt werden. Dadurch entstehen viele Krankheiten. Den strengen Geruch von den Müllhalden riecht man von weitem. Überall auf der Welt ist die Armut verbreitet,oft sieht man sie nicht einmal, weil wir es nicht wissen wie die Armut ist. Selber könnte ich es mir nicht einmal vorstellen, ohne Handy, ohne Strom und ohne Fernseher zu leben. Ich bin sehr froh, dass ich auch eine Ausbildung habe. Für die meisten Leute ist die Zukunft nicht rosig, weil sie ohne Schulbildung keine Arbeit bekommen. Und ohne Arbeit kein Geld z. B. Sandler leben oft nur auf Straßen, ohne Geld, ohne Freunde, vielleicht haben sie einen treuen Gefährten, den Hund. Sie schlafen auf Bänken und decken sich mit Zeitungen zu um sich zu wärmen. Viele Leute möchten gar nicht arm sein, leider können sie es sich nicht aussuchen. Diese armen Menschen tun mir sehr leid, leider gibt es so viel Armut auf dieser Welt.

Sandra

(gezeichnet von Susanne T.)

EIN LEBEN UNTER DER BRÜCKE
TOTAL ZERSTÖRT IN KLEINE STÜCKE;
UNÜBERSEHBAR SIND NUR ÄÜSERE SPUREN,
INNERHALB SCHLAGEN ANDERE UHREN.

Das schlimmste ist im Winter zu frieren,
keine Wärme und innere Heimat spüren.
Doch jeder Tag ist eine neue Anfang
Für Hoffnung und weiterer Gang.

Man kann sich nichts mehr leisten,
sich vergnügen wie die meisten,
das traurige Gesicht zeigt Trauer,
dabei läuft ihn über den Rücken ein
kalter Schauer.

(Andrea)

(von Bianca)

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