Es gibt zwei Arten von Armut:
Einerseits die seelische Armut, dies sind Menschen, die nervlich am Ende sind, sie haben keinen zum Reden, es gibt Probleme in der Familie, mit Freunden/Bekannten. Sie fühlen sich alleine, im Stich gelassen und vor allem unverstanden. Seelisch alleingelassene Menschen kapseln sich von der Umwelt ab, sie glauben, ihnen möchte keiner mehr helfen. Meistens fängt es bei kleinen Problemen an, über die sie nicht mi anderen reden (z. B. Todesfall im Familien- oder Bekanntenkreis, Probleme in der Schule, etc.). Die beste Hilfe für seelisch-nervlich angeschlagene Personen wäre einfach, über die ganzen Probleme zu reden, sich an eine vertraute Person zu werden.
Andererseits die materielle Armut, das sind Menschen, die kein Zuhause mehr haben, die sogenannten „Obdachlosen“. Sie leben meist auf den Straßen, irgendwo im Müll und haben kein Geld und wenig Gewand. Sie müssen bei jeder Witterung/Jahreszeit ohne ein warmes Zuhause ums Überleben kämpfen. Viele „wohnen“ auch unter Brücken.
Die Waisenkinder, die es auch gibt, wohnen sehr oft in einem Waisenhaus mit vielen anderen Kindern. Da bekommen sie auch nur das Allernötigste um zu überleben. Die auf den Straßen leben, gehen fast täglich bettlen. Als Schutz haben diese Menschen auch oft einen Hund dabei; sie finden auch ab und zu zu einer Gruppe, denen es genau so geht. Zusammen in einer Gruppe „streunen“ sie dann oft in den Straßen herum. Sie fallen auch öfters in eine Drogenfalle. Diese Lebensweise machen sie oft jahrelang mit, bis sie in den höheren Jahren (ca. Mitte 30) draufkommen, dass sie eigentlich damals eine Ausbildung machen hätten sollen, damit sie eine warme Unterkunft, Essen und Familie haben können.
(Tina und Michi)





