Kinderarbeit

Kinderarbeit entsteht meist durch Armut der Eltern, weltweit müssen mehr als 200 Millionen Kinder unter 15 Jahren regelmäßig arbeiten. 126 Millionen davon verrichten schwere Körperliche arbeit unter ausbeuterischen und zum Teil lebensgefährlichen Bedingungen. Die meist betroffenen Gebiete sind Asien und der Pazifikraum, Afrika südlich der Sahara, Lateinamerika und die Karibik. Ein Arbeitstag dauert bis zu 14 Stunden sie arbeiten dabei zum Beispiel in Steinbrüchen, Bergwerken, auf Baustellen und Müllhalden. In Thailand werden junge Mädchen von ihren Familien gezwungen, in Bordellen zu arbeiten um den europäischen Touristen ihren Aufenthalt zu „verschönen“. In Pakistan werden 80% der Teppiche von Kindern geknüpft und können deshalb in Europa besonders billig verkauft werden.

989 sichert die Vereinte Nation mit der UN-Kinderrechtskonvention Kindern das Recht zu, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt zu werden. 2002 wurde mit dem ersten Welttag gegen Kinderarbeit ein internationaler Gedenktag eingerichtet, der jährlich am 12. Juni stattfindet. Seit 2003 wird im Rahmen dieses Gedenktages auch verstärkt auf den Kinderhandel (Versklavung) hingewiesen.