Liebe Schülerinnen und Schüler,

vielen Dank für Eure Bereitschaft, sich auf das Thema „Armut“ einzulassen und Beiträge für den BlogActionDay zu liefern! Viele Eurer Beiträge regen zum Nachdenken an und in so einer geballten Form wie am Blog kommt man unweigerlich zur Ansicht: Da müsste man was tun. Aber was? Spenden? Sammeln? Fair-Trade Produkte kaufen? Entwicklungshelfer werden? Oder ganz was anderes?

Beeindruckend, wie die Welt derzeit an einem Strang zieht, wenn es um den Fortbestand der Finanzwelt geht. Offensichtlich ist eine Finanzkrise aber viel leichter zu bewältigen als eine Hungerkrise, die nun schon … naja … eigentlich ein paar tausend Jahre lang in verschiedenen Gebieten andauert. Wir haben tolle Leistungen erbracht, was Technik, Kommunikation, Transport und Globalisierung angeht. Sind wir auch interessiert daran, dass es anderen gut geht? Anscheinend nicht wirklich.

Spiegel online berichtet, dass sich die Zahl der hungernden Menschen in den letzten Monaten wieder auf knapp eine Milliarde Menschen erhöht hat, nachdem sie in den 90′er Jahren zurückgegangen ist. Damit hungert jeder sechste Mensch auf der Erde, in 33 Ländern herrschen gravierende Hungersnöte. Täglich verhungern lt. ATTAC 24.000 Menschen, eine für mich unvorstellbare Zahl.

Weltweit liegen eine Milliarde Hektar Agrarfläche brach. Landwirte bekommen teilweise bezahlt, wenn sie NICHTS anbauen, teilweise ist es aufgrund von importierten und subventionierten Lebensmitteln nicht rentabel, dort anzubauen.

Was tun? Man weiß es nicht wirklich. Ein Rettungs- und Maßnahmenpaket schnüren, ähnlich wie derzeit bei den Banken? Was haltet ihr davon? Welche Maßnahmen müssten – neben Geld – noch gesetzt werden?

(Werner Prüher)

Im Fach „Politische Bildung“ haben Schüler der Berufsschule Rohrbach im vorigen Schuljahr einige Statements zur Lebensmittelkrise gesammelt und in zwei Podcasts festgehalten:

Podcast „Lebensmittelkrise“ einer Baustoff-Fachberater-Klasse

Podcasts „Lebensmittelkrise“ einer Einzelhandels-Klasse

Armut kann man in verschiedenen Perspektiven sehen. Doch kaum einer der nicht davon betroffen ist, beschäftigt sich mit diesem Gedanken.

kein Geld kein Zuhause Bettler Hungersnot

Was ist Armut? Kann man das in Worte fassen, wenn man es nicht am eigenen Leib spürt. Ist man arm, wenn man kein Luxusauto fährt, oder wenn man kein Computer hat? Ist man arm wenn man nicht regelmäßig in Urlaub fliegen kann? Oder ist man arm wenn man kein Geld hat, oder wenn man Tagelang nichts zum Essen bekommt? Menschen die Luxus gewöhnt sind, haben eine andere Vorstellung vom Armsein als Menschen die dankbar sind, wenn sie bloß nur ein Dach über den Kopf haben? Das wichtigste ist doch, dass man alles zu schätzen weiß, was man besitzt, auch wenn es nur eine Priese Glück ist die einen im Leben verfolgt.

Das Volk ist in verschiedenen Schichten geteilt, und jeder schaut nur darauf, dass es einem selbst gut geht. Wo bleibt da das Gemeinsamsein und Helfen in Not. Weltweit werden Kiloweise Nahrungsmittel weggeschmissen, doch den Hungernot in anderen Ländern sieht man nicht. Würde man die weggeschmissenen Nahrungsmitteln weltweit aufteilen, würden vielleicht viele unschuldige Menschen überleben, die sich ihr Schicksal nicht ausgesucht haben. Und diese Menschen sind trotzdem glücklich, für das was sie haben, als manche Reichen, die vielleicht ein leben auf höchster Schicht führen.

Ob man Geld hat oder nicht – Geld bringt doch kein Glück, oder? Lieben und geliebt werden ist das was einen glücklich macht.

Viele Menschen leben oder hausen unter schrecklichen Umständen, ein Beispiel dazu das Bild oben.

(von Ivana und Stefanie)

Gedanken:

arm, schlecht, betteln, Hunger, durst, kein Geld, keine Kleidung, kalt, nass, kein zu Hause, kein Essen, keine Spielsachen, schlechte Medizinische Versorgung, Armutsländer, Afrika, auch in Österreich gibt es Arme.

Caritas, Wärmestellen mit Essen. . .

Ein Gedicht von Gisela Brust:

Was wir haben und wenig schätzen.

Wir haben unzählige Liter von Wasser, mit denen wir unseren

Durst stillen, mit dem wir uns täglich erfrischen können, doch

was haben die Armen?

Bei uns ist täglich fürs leibliche Wohl gesorgt, so dass Groß und

Klein, kein Hunger leiden müssen, aber was haben

die Armen?

Wir haben Kleidung, die uns vor eisige Kälte und Regen schützen,

doch was haben die Armen?

(Das gesamte Gedicht ist auf e-stories.de zu finden)

Poverty must be seen in many different ways. But all the people who are not affected do not employ any thought on it. What is Poverty for me? That can be no money, no home, hunger or being a beggar.

Many, people already think of poverty if they have no computer or mobile phone. I also think that a rich person can be poor. What does money mean to me if I am alone and I have nobody? Rather being poorer but feeling love and happiness have to be known as rich and these feelings not knowing.

Many people think that poverty is only a problem of the developing countries. It is wrong as poverty is everywhere and in each country and place. Remember, how often do you see people sitting in the street and ask you:„Can I have some money from you?“ Right, there were some people who begged for money. You will forget them, instead of thinking why these people are begging. In that moment when you see a beggar you as a „rich“ person look at him disgustedly. Now think why do you do this and why you keep going on, away from that people.

(by Stefanie)

We are Wilfred und Christian, two bank-trainees from the Sparkasse who are attending the vocational school Rohrbach at the moment.

We live in Austria, we are used to go to  the supermarket and buy any things we want. This is for us normal. We can drink a glass of water. This is als normal. We can go on the streets and there is no war. This is for us also naturally.

We can go out in the shop, and buy for example a computer, search the web, go out in the evening. This is for us normal.

In summer we go in the open air swimming pools. In winter we can go skiing. At Christmas and for our birthday we get presents. We can go to school, can make an apprenticeship. THIS IS FOR US ALSO NORMAL.

But there are people in the world, who can´t do all these things. They have not enough food, they have hardly water, they don´t get presents and they can´t go to school.

In Austria in single cases there is also poverty, but not so much as in Afrika.

We think, that we should appreciate in our livess.

When you look at the picture, we should realize how good our live is.

keine Kleidung Alkoholiker Kinderarbeit
keine Familie Krieg Angst
kein Geld keine Freunde einsam
auf der Straße Hunger

Es war einmal vor langer, langer Zeit als der Soldat Martin auf seinem Pferd nach Hause ritt. Dabei traf er einen armen Bettler. Es war ein sehr kalter und stürmischer Abend und der Bettler hatte kaum Kleidung an. Er fror entsetzlich. Ohne zu zögern nahm Martin seinen roten warmen Mantel und teilte diesen mit dem Schwert entzwei. Eine Hälfte gab er dem frierenden Bettler. „Gott segne dich!“, sagte der Bettler noch, bevor Martin seinen Weg fortsetzte.

Dies war die Geschichte des heiligen Martin.

(Claudia)

Um auch in Stressphasen eine disziplinierte und harmonische Stimmung im Team zu gewährleisten, sind Spielregeln für das Projektteam unumgänglich. Die folgenden Regeln gelten für das komplette Team, auch wenn es einmal „hoch hergeht“. Jeder muss seinen Teil zur Schaffung einer konstruktiven Atmosphäre beitragen. Teammitglieder, die keine Führungsposition innehaben, sollten die Verantwortung für einen harmonischen Ablauf nicht auf den Teamleiter abwälzen. Er alleine kann diese kaum tragen.

Drucken Sie am besten die folgende Liste aus und hängen Sie an einen – für das Team – gut sichtbaren Platz.

  • Die Teammitglieder erkennen sich gegenseitig als vollwertig und gleichberechtigt im menschlichen Sinne an, auch wenn dies für forsche Persönlichkeiten gegenüber weniger durchsetzungsfähigen sehr schwierig sein kann.

Die Ausgangsituation:

Mehr als eine Milliarde Menschen müssen mit weniger als einem US-Dollar am Tag auskommen. Über 800 Millionen Menschen können nicht einmal ihren täglichen Energiebedarf decken – sie hungern, davon sind 300 Millionen Kinder betroffen.

90 % leiden an ständiger Mangelernährung. Es sterben täglich etwa 24.000 Menschen an Unterernährung.

Ursachen und Hintergründe:

Hauptursachen von Hungersnöten sind Missernten (hervorgerufen durch Unwetter, Dürre und Schädlinge). Aber es werden auch „künstliche“ Hungersnöte durch Kriege oder von der Regierung erzeugt.

Steigende Energiekosten (Erdöl), Ernteverluste durch Umwelteinflüsse und der stetige Bevölkerungswachstum, also der wachsende Bedarf, haben die Preise für Lebensmittel deutlich ansteigen lassen.

Auch werden viele Nahrungsmittel vernichtet um den Preis stabil zu halten.

Selbst in Europa sind einige Menschen betroffen. Arbeitslosigkeit, geringer Verdienst, teure Mieten und gestiegene Nahrungsmittelpreise sind die Gründe. Besonders betroffen sind Zuwanderer.

Das Ziel:

Die Zahl der Menschen, die weniger als einen US-Dollar täglich zur Verfügung haben, soll bis 2015 halbiert werden, genau wie die Zahl der Menschen die Hunger leiden.

Mögliche Maßnahmen wären die Entwicklungshilfe der sogenannten 3. Welt, Entschuldung. Auch sollten die armen Länder stärker in den Welthandel einbezogen werden um so eine Wirtschaft aufzubauen. Zahlreiche Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International, UNICEF oder World Vision setzten sich verstärkt für die Ärmsten der Armen ein.

www.wikipedia.de / www.swr.de /

Kinderarbeit

Kinderarbeit entsteht meist durch Armut der Eltern, weltweit müssen mehr als 200 Millionen Kinder unter 15 Jahren regelmäßig arbeiten. 126 Millionen davon verrichten schwere Körperliche arbeit unter ausbeuterischen und zum Teil lebensgefährlichen Bedingungen. Die meist betroffenen Gebiete sind Asien und der Pazifikraum, Afrika südlich der Sahara, Lateinamerika und die Karibik. Ein Arbeitstag dauert bis zu 14 Stunden sie arbeiten dabei zum Beispiel in Steinbrüchen, Bergwerken, auf Baustellen und Müllhalden. In Thailand werden junge Mädchen von ihren Familien gezwungen, in Bordellen zu arbeiten um den europäischen Touristen ihren Aufenthalt zu „verschönen“. In Pakistan werden 80% der Teppiche von Kindern geknüpft und können deshalb in Europa besonders billig verkauft werden.

989 sichert die Vereinte Nation mit der UN-Kinderrechtskonvention Kindern das Recht zu, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt zu werden. 2002 wurde mit dem ersten Welttag gegen Kinderarbeit ein internationaler Gedenktag eingerichtet, der jährlich am 12. Juni stattfindet. Seit 2003 wird im Rahmen dieses Gedenktages auch verstärkt auf den Kinderhandel (Versklavung) hingewiesen.

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